Die etwas andere Sicht der Dinge

Diesen Mono(B)log führe ich mehr oder weniger (eher weniger) regelmäßig. Ich gebe Gedanken und Erlebnisse aus dem Unternehmensalltag sowie Geschichten aus dem Nähkästchen zum Besten. Außerdem blicke ich hin und wieder zurück und vergleiche – früher zu heute. Aber auch Dinge aus dem aktuellen Geschehen greife ich auf. Die Ausführungen spiegeln ausschließlich meine persönliche Meinung wieder und erheben KEINEN Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit. Ich bin schließlich auch nur ein Mensch :-).

Die Leser haben keine direkte Möglichkeit auf einzelne Einträge zu antworten. Wer unbedingt seinen Senf dazugeben will, kann das unter »tagebuch [at] werkstation.de« gerne tun. Allerdings behalte ich mir vor, Inhalte dieser Mails zu ignorieren oder zu zitieren.

Alles hat seine Zeit

September 10th, 2019|

Liebe Werkstation,

 

wir sind nun seit ziemlich genau 30 Jahren ein richtig gutes Team. Wir sind gemeinsam durch Dick und Dünn gegangen, durch Höhen und Tiefen, durch Regen und Hitze. Es war eine intensive Zeit und meistens haben wir uns gut behandelt. Du hast mich vieles gelehrt, hast mich zuverlässig versorgt – manchmal auch mit Sorgen. Ich habe mich intensiv um Dich gekümmert. Habe Dir einen großen Teil meines Lebens gewidmet. Du bist zu einem wichtigen Teil meines Lebens geworden.

 

Wir kennen und wertschätzen uns, wissen genau was wir aneinander haben. Wir wissen was der andere braucht und was wann dran ist. Und wir geben uns das jeweils notwendige. Zeit, Achtsamkeit und auch Geld. Ich am Anfang Dir – aber Du hast alles zurückbezahlt. Das rechne ich Dir hoch an.

 

Und was ist nicht alles passiert in dieser Zeit. Meine vier Kinder sind geboren, meine Mutter ist gestorben, meine Ehe ist gescheitert. Ich habe Grenzen überschritten, meine Gesundheit hat gelitten. Die Mauer ist gefallen, das Internet wurde geboren, das World Trade Center ist verschwunden. Der Euro ist gekommen – die Finanzkrise und die Flüchtlinge auch. Die Weltbevölkerung ist von 5 auf 8 Mrd. angewachsen. Und zwischendurch sind wir dann auch noch 2-mal Fußball-Weltmeister geworden.

 

Ganz langsam spüre ich, dass es an der Zeit ist, an Dich und an Deine Zukunft zu denken. Deine Zukunft ‘nach mir‘. Ich werde im nächsten Jahr 55 Jahre alt und ich möchte mir rechtzeitig klar werden, was für uns beide gut ist. Nicht ‘hopplahopp‘, sondern bedacht und behutsam. So wie es die ganze Zeit zwischen uns war. Ich will meine Schaffens-Zeit und die Grenzen in mir erkennen und an-erkennen – darf nicht egoistisch sein. Meine Kraft reicht nicht noch einmal 30 Jahre – das sind die biologischen Rahmenbedingungen. Ganz natürlich – ganz normal.

 

Diesen Prozess will ich nun in meinem Herzen anstoßen. Will abwägen und mich durch-denken. Um am Ende eine Ent-Scheidung zu treffen, die Dir und meinen Mitarbeitern eine gute Zukunft bringt. Und wie immer, machen wir das auch dieses Mal ganz auf UNSERE Art.

 

Und gleichgültig – was oder wen die Zukunft (zu uns) bringt. Du wirst immer ein Teil von mir bleiben – und ich bleibe als Kapitän, als Innovator, Berater und als Freund erst noch mal ein paar Jahre zuverlässig an Deiner Seite. Darauf hast Du mein Wort!

Kosten-Nutzen?

September 1st, 2019|

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Ein Freund besucht mich. Er hat von meiner Wüstenwanderung gehört. Quer durch die Wüste Negev. Ca. 400 km – mehr als 20.000 Höhenmeter. Meist alleine und nicht selten ein bisschen – aber manchmal auch echt gefährlich. Lebens-gefährlich.

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Wieder steht so eine Tour an. “Sag mal, Kannst du dir das denn überhaupt leisten, so lange weg von der Firma?”, fragt mich der Freund. In seiner Frage spüre ich auch etwas Neid. Eine Antwort bekommt er nicht. Weil ich (noch) keine habe. Aber ich denke nach.

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Zwei Wochen später. Ein anderer Freund. Er ist Winzer. Selbst Unternehmer. Bei ihm ist es terminlich sehr eng. Die Lese steht vor der Türe – er ist auf Wachstumskurs – muss oft und komplett präsent sein. Entscheidungen treffen, am Ball bleiben. Selbst mit anpacken. Er wirkt gehetzt. Entscheidungen treffen ist nicht seine Stärke. Das teilt er mit mir. Und auch er stellt mir – wortgleich – diese eine Frage.

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Und fast reflexartig sprudelt es aus mir heraus: “Die Frage müsste eigentlich andersherum lauten – nämlich – kann ich es mir überhaupt leisten NICHT in die Wüste zu gehen?” Und plötzlich wird mir vieles klar…

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Eine Geschichte kommt mir in den Sinn: Ein Waldarbeiter sägt Bäume um. Ein Wanderer tritt hinzu, beobachtet das Geschehen eine Zeit lang und sagt: “Guter Mann, sie quälen sich und sägen Bäume um – ihr Sägeblatt ist aber derart stumpf, dass sie nicht wirklich vorankommen“. “Warum“, so fragt er dann, “Warum wechseln sie nicht das Sägeblatt?“. Der Arbeiter hält inne, schaut aber nicht auf und zischt durch die Zähne: „Weil ich keine Zeit dazu habe – denn ich muss weitersägen“.

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Im Nachhinein betrachtet habe ich in der Wüste Geld verdient. Und zwar mehr Geld, als ich hier – sitzend auf meinem Stuhl – hätte verdienen können. Denn nach der Wüste hatte ich wieder Ideen. Steckte voller Taten-Drang. Ich habe viele Dinge ent-wickelt. Dinge, die zuvor ver-wickelt waren. Habe vieles verändert – nach-justiert. Vieles für mich und meine Seele passend(er) gemacht. Ein Stück weit war die Wüste für mich ein ‘In-Ordnung-Bringer‘. Ich säge mit einem neuen Sägeblatt. Eine Zeit lang zumindest. Und dann wird es wieder Zeit…

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Für mich steht fest. Ich MUSS wieder gehen. Ich kann es mir nicht leisten NICHT zu gehen. So einfach ist das. Eine simple Kosten-Nutzen-Rechnung also.

Die Gelegenheit

August 7th, 2019|

Es ist der 28. März 2018. Ich bin in Eilat, am roten Meer. Dem südlichsten Zipfel von Israel. Hinter mir liegt eine 4-wöchige Wanderung durch die Wüste Negev. Mehr als 400 km zu Fuß – meist alleine, fast immer einsam und sehr eindrücklich. Spannend und manchmal lebensgefährlich.

Ich genieße den letzten Abend und bin auf dem Weg zu einem besonderen Restaurant. Klein, gemütlich – ein Geheimtipp. Gestern war ich auch da. Koscheres Essen – außergewöhnlich gut! Und doch blieb da ein Fragezeichen. Denn gestern konnte ich beobachten, dass alle nach mir kommenden Gäste abgewiesen wurden. Kein Einlass. Der Grund erschloss sich mir nicht. Platz war genügend da. Aber es kümmerte mich auch nicht. Ich war beschäftigt mit mir und mit meinem leckeren Essen. Gemüse mit Huhn. Köstlich – nach 4 Wochen Entbehrung erst recht.

Noch ein paar Meter. Dann bin ich da. Der Chef steht an der Eingangstüre und begrüßt mich mit einem fröhlichen ‘Shalom’. Ich lächle – die Vorfreude ist mir anzusehen. Umso erstaunter bin ich – und meine Vorfreude ist mit einem Mal verschwunden – als er mir heute auch den Eintritt verweigert. Ein Versehen – denke ich – und nehme einen zweiten Anlauf. Freundlich, aber bestimmt, werde ich wieder abgewiesen. Ich frage – höflich und doch sichtlich enttäuscht nach dem Grund. Der Chef antwortet mir – lapidar und mit einem immer noch freundlichen Gesicht: “Weil wir kein Essen mehr haben”. “WAS? Kein Essen? Wo gibts denn sowas?”, denke ich und ich versuche ruhig zu bleiben. Vielleicht ist es ja auch nur ein Scherz.

Auf meine weitere Nachfrage erklärt mir der Besitzer. “Ich gehe jeden Morgen auf den Markt und kaufe so viel frische Ware ein, dass, wenn wir das alles verkauft haben, ich einen guten Tag hatte”. Punkt. So einfach. “Dann”, so fährt er fort, “Dann ist mein Arbeitstag vorbei und ich verbringe die restliche Zeit des Tages mit meiner Familie”.

Ich bin ein schwäbischer Schaffer und ich erkläre ihm, dass es so etwas ‘bei uns’ nicht gibt. Er denkt kurz nach, holt tief Luft – und gibt mir die folgende Antwort: “Nun mein Freund”, sagt er, “Sieh es doch einmal mal von der anderen Seite”. Er legt seine Hand auf meine Schulter und spricht weiter. “Gott gibt dir heute die Gelegenheit, ein anderes tolles Restaurant kennen zu lernen”.

Ich bin gegangen und habe vorzüglich gespeist. In einem anderen, tollen Restaurant. Und je länger ich nachdenke, …

Nachkalkulation

Juni 24th, 2019|

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Ich greife zum Hörer und rufe Herrn C. an. Weil – wir haben uns verkalkuliert und das muss ich dringend mit dem Kunden besprechen. Die Geräte sind bereits ausgeliefert, die Rechnung ist auch schon bezahlt. “Hallo Herr C.”, beginne ich das Gespräch, “wir haben uns total verkalkuliert und wir müssen uns noch einmal über die Preise des Projekts unterhalten”.

Herr C. am anderen Ende der Leitung wird hörbar nervös. Und leider lässt er mich nicht ausreden. Er erklärt mir sofort, und seine Stimme wird dabei deutlich lauter, dass er keine Chance sieht, einer nachträglichen Preisänderung zuzustimmen. Denn er habe das Projekt auch schon abgeschlossen und bereits die Rechnung gestellt. Außerdem gibt er mir sehr klar zu verstehen, dass er eine solche Art der ‘Preispolitik’ nicht akzeptieren wird.

Ich bleibe lange stumm und höre mir an was er zu sagen hat. Ich nehme seine Ausführungen ernst! Nach ein paar Minuten verstummt mein Gegenüber – immer noch sichtlich erregt. Ich sage dann: “Sie haben natürlich recht”. “Man kann die Preise für seine Produkte nicht einfach im Nachhinein ändern”. “Und trotzdem werde ich das tun – ob sie das nun wollen oder nicht”. Ich höre wie er tief Luft holt, also spreche ich schnell weiter. “Herr C.”, sage ich also langsam, “ich habe mich zu ihren UNGUNSTEN verkalkuliert und möchte ihnen Geld zurückzahlen”.

Ich hätte viel gegeben, um sein Gesicht in diesem Moment sehen zu können. Aber ich konnte es mir bildlich vorstellen. “Sie wollen mich verarschen”, höre ich ihn dann nach einer kleinen Pause sagen, “kein Mensch gibt Geld zurück, wenn er ein gutes Geschäft gemacht hat”. Seine Stimme klingt jetzt merklich sanfter. “Ich mache gerne und am liebsten gute Geschäfte”, antworte ich ihm. “Aber in diesem Fall hielte ich es für Betrug, weil es um viel Geld geht und weil ich einen Fehler gemacht habe”.

Eine kurze Erklärung zwischendurch. Wir haben für den Kunden 8 Systeme entwickelt. Allesamt sehr aufwändige Sonderbauten. Und dabei ist es zu einem Zahlendreher gekommen, der den Preis um ca. € 1.000,– nach oben geschraubt hat. PRO GERÄT wohlgemerkt! In Summe ging es also um immerhin € 8.000,–! Ich nenne ihm also die Summe, die er mit einem lauten “unglaublich” quittiert.

Wir haben noch viele Jahre gute und viele Geschäfte miteinander gemacht. Und von da an hat er – bei kleineren Projekten – immer wieder gesagt: “Ein Angebot brauche ich nicht – schicken Sie mir gleich die Rechnung”.

Die Art zu denken

Mai 31st, 2019|

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Die Wüste Negev, ganz im Süden Israels. Karg und felsig. Und die meiste Zeit des Jahres unerbittlich heiß. Für mich ein magischer Ort, fast schon ein ‚zuhause‘.

Nur wenige Menschen kreuzen dort meinen Weg – den ‚Shvil Israel‘. Meist junge Männer und Frauen. Nach Ihrer drei- bzw. zweijährigen Militärzeit ist das eine Art ritualisierter Abschluss. Aber auch Männer in meinem Alter begegnen mir. Das Besondere daran: diese Männer waren alle schon mindestens zweimal in einem Krieg. Und zwar in einem ‚Echten‘. Und doch sehe ich etwas in ihren Augen. Leben! Unbändig, aber vor allem optimistisch und mit viel Zuversicht.

Nach einem fröhlichen ‚Shalom‘ folgen die immer gleichen Fragen an mich: „Hast Du genug zu trinken?“, „Hast du genug zu essen?“ und „Weißt du schon, wo du heute Nacht schläfst?“. Im dann folgenden Gespräch werde ich regelmäßig gefragt: „Woher kommst du?“. „Ich komme aus Deutschland“ sage ich dann. Ein fröhliches „Willkommen!“ und „Schön, dich hier in unserem wunderschönen Land zu haben, Frank aus Deutschland“, schallt mir dann entgegen.

Unsere Gespräche vertiefen sich zumeist. Ein junger Mann hat mir einmal – und dabei blickte er mir freundlich in die Augen – erzählt: „Mein Großvater ist in Dachau gestorben“. Dann hat er mir seine Hand hingestreckt und gesagt: „Danke, dass sich Deutschland so zuverlässig um meine Großmutter gekümmert hat“. „Sie ist“, sagt er weiter, „vor ein paar Monaten im Alter von 96 Jahren verstorben und hatte bis dahin noch ein sehr schönes Leben“. Ich bin beschämt über so viel Weitherzigkeit, Vergebung und Zuversicht.

Ich mag wie die Menschen dort denken. Alles ist auf das Hier und Jetzt gerichtet und die Zukunft wird nicht pessimistisch, sondern lösungsorientiert gedacht. Dazu fällt mir ein jüdischer Witz ein, der diese Art zu denken auf den Punkt bringt.

Gott beschließt, eine neue Sintflut zu schicken. Er ruft die Abgesandten der drei Religionen zu sich und verkündet: „Genug ist genug! Der Mensch ist schlecht und lernt nicht dazu. In drei Tagen ist es vorbei mit der Menschheit“. Und Gott weiter: „Geht hin und verkündet dies euren Schäflein“. Die drei Kirchenführer kehren zurück. Der Papst spricht zu seinen Schäflein: „Hüllt euch in Sack und Asche und tut Buße – das Ende naht“. Der evangelische Bischof spricht: „Uns bleibt nur das inbrünstige Bitten um Gnade, damit ER uns erhöre und das furchtbare Schicksal von uns abwende“. Der Oberrabbiner hingegen tritt vor seine Gemeinde und sagt: „Juden, wir haben noch 72 Stunden Zeit, um zu lernen, wie man unter Wasser lebt“.

100 – 10 = 110

April 9th, 2019|

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Wie bitte? Das ist unmöglich – die Rechnung geht doch niemals auf! Doch – tut sie. Bei mir schon seit vielen Jahren.

Mein Steuerberater schreibt mir: „Ich habe alles mehrfach kontrolliert – die Summe hat sich nicht verändert.“ Und weiter schreibt er: „Es ist erstaunlich – hoffen wir, dass es das Finanzamt genau so sieht und die Summe bestätigt wird.“ Ich lese seine Zeilen, denke kurz nach, dann schreibe ich ihm zurück: „Das Finanzamt wird es genau so sehen. Denn – es ist wie ich es sage. Der Verstand kann das nicht ‚begreifen‘ – aber: Wer gibt, dem wird gegeben.”

Meine diesjährige Steuerrückerstattung hat wieder einmal eine – auch für meine Verhältnisse – unerklärlich hohe Summe ergeben. Mein Steuerberater sitzt ratlos vor seinem Laptop und schaut ungläubig auf den auf dem Display erscheinenden Rückerstattungsbetrag. „Das kann nicht sein – das kann ich mir nicht erklären“, murmelt er vor sich hin und spricht es dann auch laut aus. Ich stehe hinter ihm und ich habe ein – das muss ich zugeben – breites Lächeln im Gesicht. Immer wieder drückt er auf den Button ‚Summe neu berechnen‘. Und immer wieder erscheint der immer gleiche Betrag. Und auch mein breites Lächeln bleibt.

Diese Situation wiederholt sich. Alle Jahre wieder. Und jedes Jahr das gleiche – ungläubige – Gesicht meines Steuerberaters. Aber ich bin sicher, irgendwann wird er es auch kapieren. Nämlich, dass man das nicht verstehen KANN – sondern einfach so hinnehmen muss und darf.

Seit nunmehr über 15 Jahren praktiziere ich das so. 10% von ALLEM was reinkommt geht sofort wieder raus. Ohne Ausnahme. Ob Gehalt, Geschenk oder Steuerrückerstattung. Es ist mir inzwischen ein liebes Ritual geworden. Wenn Geld reinkommt, freue ich mich dankbar, setze mich fröhlich an meinen Rechner, gehe ins Online-Banking und schicke den 10-ten Teil sofort wieder auf die Reise. Dahin und dorthin. Und ich merke deutlich, dass sich seither etwas geändert hat. In meinem Denken und auch in meiner Realität.

Nie zuvor habe ich eine so tiefe Dankbarkeit für meine Einkünfte und Erträge verspürt. Nie zuvor waren meine Finanzen so entspannt. Nie zuvor hatte ich mehr. Ich kann es nicht erklären. Und eigentlich dürfte es – nach mathematischen Grundsätzen – nicht so sein. Aber es ist so – loslassen hat etwas befreiendes und macht dankbar. Loslassen ist Gewinn. In jeder Hinsicht. Und ja – die ‚Rechnung‘ geht auf. 100 – 10 = 110. Mindestens!

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