Tagebuch vom Chef

Tagebuch vom Chef2021-01-07T18:34:19+01:00

Die etwas andere Sicht der Dinge

Diesen Mono(B)log führe ich mehr oder weniger (eher weniger) regelmäßig. Ich gebe Gedanken und Erlebnisse aus dem Unternehmensalltag sowie Geschichten aus dem Nähkästchen zum Besten. Außerdem blicke ich hin und wieder zurück und vergleiche – früher zu heute. Aber auch Dinge aus dem aktuellen Geschehen greife ich auf. Die Ausführungen spiegeln ausschließlich meine persönliche Meinung wieder und erheben KEINEN Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit. Ich bin schließlich auch nur ein Mensch :-).

Die Leser haben keine direkte Möglichkeit auf einzelne Einträge zu antworten. Wer unbedingt seinen Senf dazugeben will, kann das unter »tagebuch [at] werkstation.de« gerne tun. Allerdings behalte ich mir vor, Inhalte dieser Mails zu ignorieren oder zu zitieren.

werkstation tagebuch bild Tagebuch vom Chef

100 – 10 = 110

Von |09.04.2019|

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Wie bitte? Das ist unmöglich – die Rechnung geht doch niemals auf! Doch – tut sie. Bei mir schon seit vielen Jahren.

Mein Steuerberater schreibt mir: „Ich habe alles mehrfach kontrolliert – die Summe hat sich nicht verändert.“ Und weiter schreibt er: „Es ist erstaunlich – hoffen wir, dass es das Finanzamt genau so sieht und die Summe bestätigt wird.“ Ich lese seine Zeilen, denke kurz nach, dann schreibe ich ihm zurück: „Das Finanzamt wird es genau so sehen. Denn – es ist wie ich es sage. Der Verstand kann das nicht ‚begreifen‘ – aber: Wer gibt, dem wird gegeben.”

Meine diesjährige Steuerrückerstattung hat wieder einmal eine – auch für meine Verhältnisse – unerklärlich hohe Summe ergeben. Mein Steuerberater sitzt ratlos vor seinem Laptop und schaut ungläubig auf den auf dem Display erscheinenden Rückerstattungsbetrag. „Das kann nicht sein – das kann ich mir nicht erklären“, murmelt er vor sich hin und spricht es dann auch laut aus. Ich stehe hinter ihm und ich habe ein – das muss ich zugeben – breites Lächeln im Gesicht. Immer wieder drückt er auf den Button ‚Summe neu berechnen‘. Und immer wieder erscheint der immer gleiche Betrag. Und auch mein breites Lächeln bleibt.

Diese Situation wiederholt sich. Alle Jahre wieder. Und jedes Jahr das gleiche – ungläubige – Gesicht meines Steuerberaters. Aber ich bin sicher, irgendwann wird er es auch kapieren. Nämlich, dass man das nicht verstehen KANN – sondern einfach so hinnehmen muss und darf.

Seit nunmehr über 15 Jahren praktiziere ich das so. 10% von ALLEM was reinkommt geht sofort wieder raus. Ohne Ausnahme. Ob Gehalt, Geschenk oder Steuerrückerstattung. Es ist mir inzwischen ein liebes Ritual geworden. Wenn Geld reinkommt, freue ich mich dankbar, setze mich fröhlich an meinen Rechner, gehe ins Online-Banking und schicke den 10-ten Teil sofort wieder auf die Reise. Dahin und dorthin. Und ich merke deutlich, dass sich seither etwas geändert hat. In meinem Denken und auch in meiner Realität.

Nie zuvor habe ich eine so tiefe Dankbarkeit für meine Einkünfte und Erträge verspürt. Nie zuvor waren meine Finanzen so entspannt. Nie zuvor hatte ich mehr. Ich kann es nicht erklären. Und eigentlich dürfte es – nach mathematischen Grundsätzen – nicht so sein. Aber es ist so – loslassen hat etwas befreiendes und macht dankbar. Loslassen ist Gewinn. In jeder Hinsicht. Und ja – die ‚Rechnung‘ geht auf. 100 – 10 = 110. Mindestens!

Das Delta

Von |17.12.2018|

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Es passiert einfach – immer mal wieder. Meine Finger tanzen – scheinbar in Trance und gelenkt durch einen nicht greifbaren Impuls – geschickt und flink über die Tastatur. Worte und Sätze entstehen, werden geformt, aus mir heraus.

 

Einem Aufwachen gleicht dann das anschließende Lesen. Was habe ich (mir) geschrieben? Was habe ich (mir) zu sagen? Was ist an meinem ‘Türsteher‘, dem Verstand, vorbei geschlüpft? Vorbei aufs Papier – und ganz tief von Herzen kommend.

 

“Dein Blog ist toll geschrieben“, höre ich immer mal wieder. “So ehrlich, so persönlich“. Grundsätzlich freue ich mich auch über Feedback. Noch dazu, wenn es positiv ist. Ist es doch auch ein Stück Anerkennung. Ein bisschen ein ‘gesehen werden‘. In der Umkehr scheinbar mein größtes Lebensdefizit. Aber dann gibt es da auch noch einen – manchmal nicht ganz kleinen Rest – an Unsicherheit in mir. Gefühlt gar eine gefühlte ‘Verlogenheit‘.

 

Denn manches was ich schreibe, passt so gar nicht zu meinem tatsächlichen Leben. Ist mehr Sehnsucht und Wunsch als Realität. Ist mehr ‘sollte‘ als ‘ist‘. Das Delta zwischen dem geschriebenen Wort und der Realität ist manchmal groß. Ich scheitere oft an meinen eigenen Vorstellungen. Und trotzdem tut es mir gut. Das Nieder-, das von der Seele-Schreiben. Denn es zeigt mir, was in mir wohnt. Ganz tief drinnen. Teilweise verschüttet. Durch die Erfahrungen und Schmerzen des Lebens. Aber mit einem mächtigen Drang nach Draußen. Mit der Sehnsucht ‘geboren‘ zu werden – auf die Welt und in mein Leben zu kommen.

 

Ich habe eine Gabe zu schreiben. Und scheinbar erreiche ich durch dieses Schreiben eine Ebene in mir (und teilweise auch in der Leserschaft), an die ich sonst nicht herankommen würde. Eine Ebene, die, ohne diese Trance, unberührt und unbeachtet und somit auch ungenutzt bliebe. Und auch wenn das geschriebene Wort in meinem Blog nicht immer mit meiner Lebens-Realität übereinstimmt, so ist es doch für mich ein ‘mich auf den Weg‘ machen. Eine Sehnsucht erspüren und formulieren. Ein ‘da geht es hin‘, oder ein ‘dort wohnt deine Seele‘. Ein Wegweiser zu mir selbst.

 

So gesehen ist es gar keine Verlogenheit, sondern das Formulieren eines ersehnten Ziels. Das offen legen eines Teils meiner Seele. Aber auch ein ‘mich verletzbar machen‘. Ein Zeigen – meiner Menschlich- und Fehlbarkeit. Im Privaten – aber auch in der Geschäftswelt. Und irgendwie bringt mich jeder Eintrag einen kleinen Seelen-Schritt weiter. Zu mir.

Meine Entscheidung

Von |28.08.2018|

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Es ist heiß – sehr heiß. Ich bekomme die Ausschreibung eines (halb-)staatlichen Unternehmens auf den Tisch. 60 (in Worten SECHZIG!) Seiten Vertragswerk für ein paar läppische Terminals. Und irgendwie kommt mir die Ausschreibung bekannt vor. Ich greife zum Telefon und rufe den auf den Unterlagen benannten Ansprechpartner an. Auf meine Anfrage erklärt er mir, dass es sich um die Wiederholung einer alten Anfrage handele.

Und ich erinnere mich. Vor ca. 2 Jahren habe ich die Ausschreibung schon einmal bekommen. Ich habe Zeichnungen erstellt, habe viele Telefonate mit dem potentiellen Auftraggeber geführt. Ich habe das komplette Vertragswerk durchgearbeitet und gewissenhaft ausgefüllt. Fast eine komplette Woche meines Lebens war ich beschäftigt. Mit dem Ergebnis, dass Teile meiner Zeichnungen und Verbesserungsvorschläge in die Ausschreibung eingeflossen sind.

Ein „ganz günstiger Anbieter“ hat dann den Zuschlag erhalten. So zumindest die damalige Aussage des Einkäufers. Ich frage nach, warum es dann damals nicht zur Umsetzung gekommen ist. „Nun“, sagt mir der Kollege am Telefon lapidar, „der damalige Auftragnehmer hat Insolvenz angemeldet und sich ins Ausland abgesetzt“.

Mein Mitleid hält sich in Grenzen. Und meine Lust zum erneuten Ausfüllen der Unterlagen ebenso. Also mache ich dem Einkauf zwei Alternativvorschläge – nämlich a) Ich fülle dieses Mal zunächst nur das Preisblatt aus und spare mir erst einmal den Rest. Oder b) ich werfe die Unterlagen in den Papierkorb und verbringe die gewonnene Zeit mit meiner Tochter im Freibad.

Lange Zeit keine Reaktion. Dann – kurz vor Ablauf der Abgabefrist – kommt eine Mail (ich vermute mal, dass es dieses Mal nicht viele ‘Bewerber’ gab). Mir wird mitgeteilt, dass ich – wenn ich an der Ausschreibung teilnehmen wolle – die kompletten Unterlagen durcharbeiten und erneut ausfüllen müsse. Oder aber ich müsse mich für die Alternative ‚b)‘ entscheiden.

IMG 6730 Meine EntscheidungIch habe dann meine Tochter zu mir gerufen und wir haben ein Selfie gemacht. Ich weilte nämlich just zum damaligen Zeitpunkt im Freibad. Dann habe ich dem Kollegen aus dem Einkauf die folgende Antwort geschickt: „Angehängtem Foto können Sie meine Entscheidung entnehmen“. Seitdem herrscht Funkstille :-)

Dem Nägele sein Wägele

Von |14.08.2018|

Jeder Mensch zieht ihn. Seinen persönlichen Lebenswagen. Auch ich. Manchmal ziehe ich kraftvoll. Ich bestimme Tempo und Richtung. Doch manchmal schiebt der Wagen auch mich. Dann habe ich die Kontrolle verloren. Dann bin nicht mehr Herr meines Lebens. Dann bin nicht mehr Hüter meiner Seele.

Mein Lebenswagen ist vollgeladen. Immer. Kinder, Eltern, Freunde, Hobbies, Arbeit, Sport, Freizeit. Vieles davon ist fest verwachsen. Mit mir und mit meinem Leben. Untrennbar – unabladbar. Vieles davon bringt Lebensfreude – Lebenslust. Manches drückt mich. Er-drückt mich. Macht mir das Leben schwer – macht Lebens-müde. Alternativlose Lebenslast?

“Und – läuft bei Dir?” – frage ich meinen Sohn. “Klar”, sagt er, “rückwärts zwar und bergab – aber läuft”. Ich muss lachen. Auch weil in seiner Antwort eine große Wahrheit liegt. Denn – so habe ich den Eindruck – wir legen großen Wert darauf, immer in Bewegung zu sein. Und wenn es kein aktives Ziehen ist, dann wollen wir doch wenigstens geschoben werden. Von unseren Terminen, Veranstaltungen oder sonstige Verpflichtungen. Alles scheint besser als Stillstand. Denn Stillstand ist Rückschritt…

Stillstand ist Rückschritt? Was in unserer Sprache negativ belegt ist, ist mir inzwischen zu einem wertvollen Gut geworden. Zweimal im Jahr begehe ich deshalb meinen persönlichen ‘Wägelestag’. Ich werde still – ich stehe still – und trete ganz leise und bewusst einen Schritt zurück. Meine Perspektive ändert sich. Mein Blickfeld erweitert sich.

Ich betrachte meinen Lebenswagen. Lade ab was mir zu Last geworden ist – räume auf. Das ist Arbeit. Stille, schwere, harte Arbeit. Denn es braucht Mut loszulassen. Es braucht Kraft, den Verlust des Losgelassenen auszuhalten. Und es braucht Ausdauer das Loslassen im Alltag durchzutragen. Das gelingt auch mir nicht immer! Denn auch bei mir gibt es Dinge, die es sich – eigentlich längst abgeladen – ‘schwuppdiwupp’ wieder bequem machen auf meinem Lebenswagen.

Und doch merke ich nach jedem Wägelestag. Mein ‘Wägele’ ist leichter. Es lässt sich besser ziehen und lenken. Es drückt nicht mehr so sehr – es schiebt nicht mehr so sehr. Und – es bietet wieder Platz. Zum Atmen und zu neuer Freiheit.

Doch, das geht!

Von |06.06.2018|

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Ein junger Mann – so um die 25 – kommt zu mir. Er bittet mich um einen Rat für seine ‘Geschäftsidee’. Er nennt mir die folgenden Eckpunkte. Er sagt: “Ich habe keine wirkliche Geschäftsidee – ich möchte jetzt einfach mal starten”. Außerdem sagt er: “Ich habe kein Startkapital, meine Mitarbeiter sind nicht wirklich qualifiziert für den Job”. “Aber”, so schließt er seine Ausführungen ab, “jetzt mieten wir uns mal ein Gebäude und dann wird sich der Rest schon ergeben”. Seine Augen strahlen.

Ich habe ja nun schon vieles gehört. Aber so ein Schwachsinn ist mir noch nicht untergekommen. Ich frage ihn: “Welche Ausbildung haben Deine Mitarbeiter”? “Nun”, erklärt er mir stolz, “Ich bin gelernter Bundespolizist, mein zukünftiger Controller ist ein ehemaliger Richter und Staatsanwalt, meine Assistentin ist gelernte Zahnarzthelferin, dann ist da noch ein KfZ-Elektroniker mit Schwerbehinderten- ausweis, mein zukünftiger EDV-Mann hat nach der 8. Klasse die Schule abgebrochen, und ein weiterer Kollege hat gar keine Ausbildung”. “Aber”, so fügt er an, “der kann dann eine Ausbildung bei uns machen”. “Was für ein Vollidiot”, denke ich bei mir. “Der hat null Ahnung, null Erfahrung und keinen Plan”. “Das klappt niemals”.

Hat aber geklappt und ist genau so passiert. Und der Vollidiot bin ich. Ich, der Chef der Werkstation. Ehemaliger Bulle und blauäugiger Träumer. Ich hatte eine verrückte Idee – und die lautete: “Ich will etwas bewegen – ich will eine eigene Firma haben und Chef sein”!

Die Geschichte ist schnell erzählt: Ich habe angefangen Terminals zu bauen. Dabei habe ich mich verschuldet. Also wirklich hoch verschuldet! Ich habe Fehler gemacht. Persönlich und wirklich JEDEN! Fehler, den man machen kann. Ich bin mehrfach und mit wehenden Fahnen gescheitert, habe falsche Entscheidungen getroffen und den falschen Menschen vertraut. Aber – ich habe immer an mich geglaubt. Bin immer wieder aufgestanden. Und zwar mindestens einmal mehr als ich hingefallen bin.

Heute – ca. 25 Jahre später – ergibt sich folgendes Bild. Die Werkstation hat einen guten Ruf und extrem kompetente Mitarbeiter (die meisten sind seit über 20 Jahren dabei). Wir haben viel gelernt. Wir haben wirklich Spaß bei dem was wir tun – und wir lachen viel. Wir haben geniale und besondere Produkte. Wir kommen gerne zur Arbeit. (Fast) jeden Tag. Die Werkstation ist wirklich etwas besonderes – was vielleicht auch dran liegt, dass die ‘Geburt’ lange gedauert hat und nicht einfach war.

Und dafür bin ich dankbar – wirklich sehr dankbar. Und heute kann ich sagen: Auch wenn es gegen jede Logik ist – aber “Doch, das geht!”

Wahr-Sager

Von |12.07.2016|

“Wie sind ihre Verkaufszahlen für das nächste Jahr?”, fragt mich der Vertriebsmitarbeiter eines Zulieferers. An seinem Blick sehe ich, dass er das ernst meint. “Woher soll ich das denn wissen?”, denke ich und sage das auch. Der dann folgende Gesichtsausdruck meines Gegenübers zeigt mir, dass das wohl nicht exakt dem entspricht, was er als Antwort erwartet hat. Er wartet und schaut mich erwartungsvoll an.

“Mein Chef will von mir einen Forecast für das nächste Jahr – damit er planen kann”, startet er einen neuen Versuch. Ich bleibe stumm – und denke nach. Was genau will der junge Mann von mir? Bin ich etwa ein Vorher-Sager? Ich hole tief Luft und dann sage ich: “Dann ist das wohl das Problem Deines Chefs”. Und weiter sage ich: “…und ich glaube nicht, dass Dein Chef das zu meinem Problem machen kann”.

Wahr-Sager und Vorher-Sager. Das haben wir eine ganze Menge in der Wirtschaft. Und fast immer liegen sie falsch. Forecast – Vorhersage – Kaffeesatzleserei. Wie im Mittelalter – Glaskugel lesen. Druck aufbauen – Angst schüren – Versagen provozieren. Das war schon immer auch ein probates Mittel der Kirchen im Mittelalter – und ist es heute noch. Um die Schäfchen unter Druck zu halten. Unten zu halten.

Ich denke aber, das ist einer der Gründe, warum wir in unserer heutigen Zeit immer mehr psychische Erkrankungen haben. Mit Sorge beobachte ich dieses Phänomen. Menschen kommen unter Druck – Menschen leiden und er-leiden Schiffbruch. Weil Ziele nicht erreicht werden. Weil Ziele – sobald sie erreicht sind – weiter nach oben geschraubt werden. Immer mehr – immer schneller – immer höher. Das macht müde, krank und das ist nicht Art-gerecht. Und es erinnert mich an die Karotte vor dem Esel. Scheinbar erreichbar – tatsächlich unerreichbar. Aber immer vor Augen…

Ich habe auch Ziele. Jeden Morgen. Ich nehme mir beim Aufstehen immer wieder vor, mein Bestes zu geben. Ich gebe auch mein Bestes. Und manchmal ist mein Bestes auch sehr gut – also ausreichend. Aber es gibt auch Tage, da ist mein Bestes gar nicht gut – also ungenügend. Ich bin ein Mensch – mal gut, mal weniger gut. Diese Erkenntnis nimmt mir den Druck. Macht mich frei. Und – ganz nebenbei – ist das Wissen um diese Schwankungen eine gute Erkenntnis für mein ganzes Leben. Es macht mich barmherzig, weitherzig – im Umgang mit meinen Mitmenschen – aber auch mit mir und meiner menschlichen Fehlbarkeit.

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