Betrieb in einem Netzwerk

Sobald ein DSSHOW-Projekt von (mindestens) einem Player-PC abgespielt wird, die Bearbeitung des Projekts allerdings an (ebenfalls mindestens) einem Arbeits-PC erfolgt, stellt sich die Frage nach einem Konzept für ein gemeinsames Netzwerk. Im folgenden finden Sie die von uns getesteten Varianten sowie deren Vor- und Nachteile.

Variante 1
Netzlaufwerk (Arbeits-PC und Player-PC greifen auf einen gemeinsamen Ordner zu)

Sowohl die .dss Projektdatei, als auch die im Projekt eingebundenen Inhalte werden in einem Netzlaufwerk gespeichert. Dabei muss jeder verwendete Arbeits-/ und Player-PC Zugriff auf dieses Netzlaufwerk haben. Alle PCs greifen auf das gleiche Projekt zu. Lokale Inhalte (wie z.B. Bilder) sollten über relative Pfade aufgerufen werden.

Vorteile:
– Räumliche Trennung von Arbeits- und Player-PCs möglich
– Das Netzlaufwerk kann im eigenen Firmennetz erstellt werden (Exchange, freigegener lokaler Ordner, NAS, …)
– Keine Beeinflussung durch Internet-Störungen auf das Projekt (dies gilt selbstverständlich nicht für Online-Inhalte)

Nachteile:
– Alle Player-PCs müssen in das (Unternehmens-)Netzwerk eingebunden werden
– Erhöhter Aufwand bei der Presentationserstellung durch die Verwendung von relativen Pfaden

Wir empfehlen diese Variante z.B. für eine Konstellation “Player-PC in der Lobby – Steuerung des Projekts durch Vertriebsmitarbeiter im 1. Stock)

Variante 2
Cloudspeicher (Arbeits-PC und Player-PC greifen auf einen Cloudspeicher/Synchronisationstool zu)

Sowohl die .dss Projektdatei, als auch die im Projekt eingebundenen Inhalte werden in einem Cloudspeicher abgelegt. Jeder PC muss daher über einen Internetzugang verfügen. Das Synchronisationstool muss auch ohne Anmeldung im Frontend des Tools erreichbar sein. Wie auch bei der Verwendung eines Netzlaufwerks gilt: alle PCs greifen auf das gleiche Projekt zu. Lokale Inhalte (wie z.B. Bilder) sollten über relative Pfade aufgerufen werden.

Vorteile:
– Keine räumlichen Einschränkungen (z.B. beim Einsatz von Playern an mehreren Standorten ohne Anbindung an das Firmennetzwerk)
– Player-PCs haben keinen Zugriff auf das interne Netz
– Geringerer Konfigurationsaufwand bei zusätzlichen Player-PCs

Nachteile:
– Eine stabile Internetverbindung ist zwingend erforderlich
– Erhöhter Aufwand bei der Presentationserstellung durch die Verwendung von relativen Pfaden

Diese Variante wurde von uns mit den Synchronisationstools “Dropbox” und Microsoft “OneDrive” erfolgreich getestet.
Ein denkbares Einsatzszenario: die Steuerung erfolgt in der Konzernzentrale, die Player sind allerdings weiträumig in verschiedenen Filialen verteilt.