Bilder haben Macht. Und prägen Menschen nachhaltig. Das beweisen Studien zum Fernseh- und Internet-Konsum: TV Bilder beeinflussen so erwiesenermaßen die Fantasie – nicht nur von Kindern und Jugendlichen.

Genauso mächtig sind unsere persönlichen „Zukunfts-Bilder“. Wie wir über morgen denken, prägt das Heute. Sind unsere „Bilder“ von Angst und Resignation gezeichnet, ist es kein Wunder, dass wir schwarz sehen. Aber dafür besteht kein Anlass. Denn was momentan in der Welt passiert, war längst vorauszusehen. Und trotz aller aktuellen Hiobsbotschaften gilt es, Augenmaß zu behalten. Oder wie das Magazin ‚brand eins’ es einmal ausdrückt: „Keine Panik! Es ist schon wieder nicht das Ende.“ Darum geht’s. Nicht um blinden Optimismus. Sondern um eine gesunde Optik.

Wahr ist: Was momentan in unserer Welt passiert ist die Folge von Machthunger, Unverstand und Manipulation. Wie die Konsequenzen für uns aussehen, hängt auch davon ab, wie wir damit umgehen. Denn die ganzen Krisen können auch ihr Gutes haben. Und wieder zu mehr werteorientiertem Handeln führen. Unter der Voraussetzung: Wir haben den Mut, Fehler einzugestehen, konsequent zu handeln und nachweißlich Gescheitertes scheitern zu lassen. Denn jedes Ende birgt die Chance für einen Neuanfang – und das muss es uns wert sein.

Apropos: Wert ist es auch, sich an den wahren Wert von Weihnachten zu erinnern: Da geht ein Licht auf, als niemand damit rechnet. Und ein kleines Kind wird zum großen Vorbild für eine einleuchtende Botschaft: Hoffnung nämlich.

Es stimmt schon. Wenn in der Zukunft Hoffnung liegt, liegt Kraft in der Gegenwart.