Conchita Wurst ist mir (nicht) wurst…

Ich sitze vor dem Fernseher.  Es läuft der Eurovision Song Contest 2014 in Kopenhagen. Conchita Wurst gibt ihren (oder seinen?) Song zum besten. Ich bin irritiert und ertappe mich dabei, dass sich alles in mir sträubt. Und dann wird mir schlagartig klar warum das so ist. Es ist der Bart. Ein (Voll-) Bart hat nach meinem ästhetischen Empfinden in einem Frauengesicht nichts verloren.

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Der oder die Wurst kann machen was sie oder er will. Doch in diesem Fall fühle ich mich förmlich gedrängt, das gut finden zu müssen. Alle jubeln und finden das toll (zumindest tun sie so). Aber das kann und will ich nicht. Ich reihe mich nicht in den Lobgesang von (fast) ganz Europa und auch nicht  in die ’12-Punkte Jubelgemeinde’ ein. Von mir gibt es 0 Punkte. Ich nehme mir das Recht zu sagen: Ich kann damit nichts anfangen und mir gefällt das überhaupt nicht.